Samstag, 21. April 2018
Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lienz - Dolomitenstraße 5 - 9900 Lienz - 04852/68000 - NOTRUF: 122

06.02.2018 - Pressekonferenz 150 Jahre FF-Lienz

Zum Auftakt des Jubiläumsjahres "150 Jahre Stadtfeuerwehr Lienz" fand am Dienstag, 06. Februar 2018 eine Pressekonferenz im Lehrsaal unseres Gerätehauses statt, zu der sämtliche regionalen Medien (Print, Radio, Fernsehen) geladen waren. Es hat uns sehr gefreut, dass alle namhaften Pressevertreter dieser Einladung gefolgt sind.

Auch unsere Fr. Bürgermeisterin, LA DI Elisabeth BLANIK nahm sich trotz Wahlkampfstress die Zeit, dieser PK beizuwohnen um den Dank und den Stolz der Stadtgemeinde Lienz auszudrücken und "ihrer" Feuerwehr zu gratulieren. „Allein im Zivil- und Katastrophenschutz sowie im vorbeugenden Brandschutz ist die Feuerwehr eine nicht mehr wegzudenkende ehrenamtliche Institution. Das Sich- Engagieren für Andere ist etwas, wovon die gesamte Gesellschaft profitiert. Dieser Freiwilligkeit ist sehr großer Respekt zu zollen und darauf ist besonders Acht zu geben“, so Blanik, die weiter betont: „Für mich ist die Feuerwehr Lienz eine Erfolgsgeschichte, die für die Lienzerinnen und Lienzer nicht mehr wegzudenken ist.“ Blanik sichert der Feuerwehr Lienz seitens der Stadtgemeinde auch weiterhin Unterstützung zu. Dies zeigt sich auch bei der gesamten Gemeindeführung, wo jegliche Beschlüsse für Ausgaben bezüglich Ausrüstung und Anschaffungen einstimmig getroffen werden. Dies gilt im Übrigen auch für den Ankauf der neuen Drehleiter. Besonders hervorzuheben ist auch die ausgezeichnete Jugendarbeit die innerhalb der Feuerwehr geleistet wird. Lienz braucht sich somit keine Sorgen um die Zukunft machen. Es gibt engagierte junge Menschen, die sich für die Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen.

Kommandant HBI Richard STEFAN präsentierte zum Einstieg Zahlen, Daten und Fakten über die Feuerwehr Lienz. So berichtete er, dass sich die Einsatzzahlen von 2008 (221) innerhalb der letzten 10 Jahre annähernd verdoppelt haben. 2017 hat die Stadtfeuerwehr 404 Einsätze abgewickelt. Dafür stehen 94 aktive Kameradinnen und Kameraden zur Verfügung. Weiters gibt es eine Jugendfeuerwehr, der aktuell 9 Burschen angehören. 44 Kameraden befinden sich in der Reserve. Für die Abwicklung der Einsätze stehen 11 Fahrzeuge und verschiedenste Anhänger zur Verfügung, die in den Gerätehäusern in der Dolomitenstraße, in Patriasdorf sowie dem Zivil- und Katastrophenschutzlager der Stadt untergebracht sind.

Über die geschichtliche Entwicklung der Stadtfeuerwehr informierte Altkommandant, Ehrenmitglied und Chronist der FF-Lienz, BR. a.D. Johann STEFAN. Lienz gehört mit Sicherheit zu jenen Städten Tirols, die am öftesten abgebrannt ist. So auch am 08. April 1609, wo im Stadtgebiet über 266 Häuser, 70 Futterhäuser, Kirchen sowie die Liebburg abbrannten. Dabei verloren zahlreiche Menschen ihr Leben. Aus dieser verheerenden Brandkatastrophe entstand das Gelöbnis der Stadt Lienz zur Durchführung einer alljährlichen Bittprozession. Über 400 Jahre später, wird diese Tradition nach wie vor aufrechterhalten. Die Gründung der FF-Lienz erfolgte am 05.04.1868. Initiator und Gründer war Ing. Ägidius Pegger, welcher auch Konstrukteur von Feuerwehrleitern gewesen ist und im Zuge einer Übung mit einer von ihm konstruierten Leiter in Innsbruck tödlich verunglückte. Eine der ersten Spritzen in der Stadt war die Wolkensteinerspritze aus dem Jahre 1733. „Dieser Spritzenwagen wurde 2017 in Wien fachgerecht restauriert“, wie Chronist Johann Stefan mit Stolz berichtet. Unter Kommandant Leander Keibl wurde im Jahre 1910 die erste Jugendfeuerwehr Österreichs gegründet. Der Leitspruch der Feuerwehr „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ wird auch 150 Jahre später immer noch gelebt.

Links zu Medienberichten:
https://www.dolomitenstadt.at/2018/02/07/lienzer-stadtfeuerwehr-feiert-150-jaehriges-bestehen/
http://www.osttirol-heute.at/heute/chronik/27329-freiwillige-feuerwehr-lienz-feiert-150-jahr-jublilaeum
http://www.tt.com/panorama/gesellschaft/13977599-91/lienzer-feuerwehrpioniere-feiern-150.-geburtstag.csp

http://www.osttirol-online.at/upload/B_V_20180207.mp3




 

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