Donnerstag, 21. Juni 2018
Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lienz - Dolomitenstraße 5 - 9900 Lienz - 04852/68000 - NOTRUF: 122

09.01.2018 - Überflutungen in Lienz und Tristach

Einsatzart:                        Technische Einsätze - Überflutungen

Datum/Zeit:                      09.01.2018 / 12:47 Uhr (Lienz)
                                        09.01.2018 / 12:56 Uhr (Lienz)
                                        09.01.2018 / 13:31 Uhr (Lienz)
                                        09.01.2018 / 13:51 Uhr (Lienz)
                                        09.01.2018 / 14:13 Uhr (Tristach)
                                        09.01.2018 / 14:42 Uhr (Tristach)
                                        09.01.2018 / 14:53 Uhr (Tristach)
                                        09.01.2018 / 15:16 Uhr (Tristach)
                                        09.01.2018 / 16:47 Uhr (Tristach)

Eingesetzte Fahrzeuge:      KDO, Last, Tank 2, Pumpe 2, ASF, Rüst, Großpumpe
Eingesetzte Kräfte:            25 Mann

Einsatzleiter Lienz:            HBI Richard Stefan

Aufgrund der starken Regenfälle am heutigen 09.01.18 waren wir gefordert, vorerst einige kleinere Einsätze aufgrund von Überflutungen im Stadtgebiet sowie in Patriasdorf, abzuarbeiten. Vorwiegend betroffen waren hier Park- bzw. Verkehrsflächen, in weiterer Folge waren auch Keller bzw. eine Tiefgarage überflutet. Nachdem wir vorerst nur in Lienz im Einsatz standen, verlagerte sich das Einsatzgebiet nach und nach in Richtung unserer Nachbargemeinde Tristach. Einigen Hausbesitzern halfen wir u.a. auch mit Sandsäcken aus, um das Eindringen von Oberflächenwasser in deren Keller zu verhindern. 

Ab ca. 14:15 Uhr unterstützten wir dann mit 6 Fahrzeugen und 25 Mann dann ausschließlich unsere Tristacher Kameraden, die dem massiv auftretenden Oberflächenwasser alleine nicht mehr Herr wurden. In einige Keller war dort Wasser eingedrungen. Beim Sportplatz in Tristach war die Straße sowie der Parkplatz überflutet und in den Keller der Kantine eindringendes Wasser drohte, die Pelletsheizung außer Betrieb zu setzen. Dies konnte mit vereinten Kräften in letzter Minute abgewendet werden. Schlussendlich kam auch noch unsere Großpumpe mit einer Förderleistung von 6.000 Liter/Minute zum Einsatz, um das laufend aus den umliegenden Wiesen zufließende Wasser, gezielt ins Seebachl umzupumpen. Um ca. 20:30 Uhr war der Einsatz für uns in Tristach beendet und wir konnten mit allen Kräften wieder ins Gerätehaus einrücken. Die Großpumpe verblieb in Tristach, wo sie während der Nachtstunden von den dortigen Kameraden weiter betrieben wurde.